das bewegt uns

das sind die themen von jungen menschen

© Adobe Stock, Lenny

was ist jetzt wichtig?

wie kann unsere zukunft aussehen?

Das bewegt uns ...

Klima, Krieg und Pandemie. Drei Themen, die nicht nur in der Politik brodeln und brennen, sondern auch Einzug in den Alltag gefunden und das Leben in der Gesellschaft verändert haben. Neben diesen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen haben Jugendliche weiterhin die Aufgabe, sich zu entwickeln, die eigene Identität zu finden, soziale Beziehungen auszuhandeln und sich in der Welt zu orientieren. Es ist also ganz schön viel los im Leben von jungen Menschen. Mit dem Forschungs-Praxis-Projekt möchten wir das, was junge Menschen bewegt, ins Zentrum stellen und eine Plattform für deren Ausdruck sein.

Das Forschungs-Praxis-Projekt „Das bewegt uns“ beleuchtet das thema

in drei Formaten

Qualitative Erhebungsmethoden verbunden mit pädagogischer Projektarbeit

Medienprodukte Jugendlicher
geben Antworten auf die Frage,
was sie selbst bewegt

Junge Menschen werden unterstützt,
einen eigenen Kurzfilm
zu produzieren

Filmprojekt „Entfremdung“ | Medienzentrum Parabol 2026

Ein Film von Cedric Penney, Hannah Ehret, Lena Grimme, Matthias Hierl, Moritz Klug, Tim Strobel

 

Auf Social Media kochen die Emotionen schnell hoch. Stark emotionaler Content erzielt
schnell große Reichweiten. Kontroverse Themen werden von meinungsstarken Influencer*innen, dramatischen Bildern, emotionaler Musik, aber auch durch KI-generierte Inhalte und Desinformation begleitet. Steigt man auf diese Emotionalisierung ein, verliert man sich auf Social Media schnell in immer extremer werdenden Inhalten. Was macht das mit der eigenen Haltung zu einem Thema? Wie offen kann man anderen Meinungen noch begegnen und auf Augenhöhe fair diskutieren?

In diesem Videoprojekt haben sich Jugendliche in den Sommerferien 2026 intensiv mit diesem Phänomen auseinandergesetzt.
Besonders wichtig war ihnen dabei eine zentrale Botschaft: Menschen hören sich kaum noch zu. Als junge Generation spüren sie immer öfter den Druck, sich sofort auf eine Seite schlagen zu müssen: „Bist du dafür oder dagegen?“
Zwischentöne verschwinden und der gesellschaftliche Graben wird durch Social Media immer tiefer. Das Thema „Veganismus und Fleischkonsum“ diente dabei lediglich als anschauliches Beispiel. Es steht stellvertretend für viele gesellschaftliche Debatten, die kaum noch differenziert, sondern fast nur noch stark emotionalisiert geführt werden.

Für die Produktion des Videos wurden zwei unterschiedliche TikTok-Accounts trainiert: einer zum Thema „Veganismus“ und einer zum Thema „Fleischkonsum“. Anschließend analysierten die Filmemacher*innen Dramaturgie, Einsatz von Bildästhetik, Musik und Rhetorik. Sie diskutierten den manipulativen Einfluss dieser Gestaltungsmittel auf die Meinungsbildung und setzten sich damit auseinander, wie solche Zuspitzungen einen echten Austausch und konstruktiven Diskurs verhindern können. Die Video-Clips wurden nach ihrem Grad der Emotionalisierung und Zuspitzung sortiert und bekamen in entsprechender Reihenfolge ihre Platzierung im Film.


   

 

Der Film wurde zudem im Rahmen von Diskutopia als Methode aufbereitet: https://padlet.com/parabol/entfremdung

 

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