Regie: Diego Weidner
Marco und Nida werden für die 15-Minutes-Show ausgelost: Er als Host, sie als unfreiwilliger Gast. Während Marco nach Ruhm strebt, kämpft Nida um ihre Privatsphäre.
„Die anhaltende Auseinandersetzung mit sich selbst, also diese sich zunehmend überschlagende Reflexivität [des Films], ist für mich dabei zentral. […] Das Publikum [wird] beinahe selbst zum Teil der Produktion. Ich habe dem Publikum dabei zunächst unterstellt, dass es Spektakel sehen möchte – und mir damit letztlich dieselbe Haltung zu eigen gemacht, die der Film seinen Figuren und der Gameshow vorwirft. Dahinter steht die Frage: Was machen wir eigentlich, wenn wir Katastrophen sehen? Wenn wir den Klimawandel auf der Leinwand sehen, lehnen wir uns dann zurück und betrachten ihn – oder springen wir aus unseren Kinosesseln auf und gehen zur nächsten Klimademonstration?“
(Diego Weidner)

